Cover von Mussolini wird in neuem Tab geöffnet
E-Medium

Mussolini

Macht, Frauen und der Weg zur Diktatur
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Rodewill, Rengha; Rodewill, Rengha
Jahr: 2025
Verlag: artesinex
Mediengruppe: eMedien
Vorbestellbar: Ja Nein
Voraussichtlich entliehen bis:
Zum Download von externem Anbieter wechseln - wird in neuem Tab geöffnet

Exemplare

ZweigstelleStandorteStandort 2StatusFrist
Zweigstelle: Digitale Bibliothek Standorte: Standort 2: Status: <p>digital verf&uuml;gbar</p> Frist:

Inhalt

Zwischen Macht und Begierde Als knapp Dreiáigj„hriger erreichte Mussolini bereits die Fhrungsposition des italienischen Sozialismus. Seine Pers”nlichkeit zeigte sich schon damals in seiner kompromisslosen Haltung zur Fhrung der ¯Avanti!®: ¯In dem Blatt, das ich redigiere, kann nur einer die Leitartikel schreiben - und der bin ich®. Diese autorit„re Einstellung sollte sein weiteres politisches Leben pr„gen. Bemerkenswert ist der bedeutende Einfluss verschiedener Frauen auf seinen Werdegang. Die jdische Intellektuelle Angelica Balabanoff, die von 1912 bis 1917 mit ihm bei der ¯Avanti!® arbeitete, zeichnete das berraschende Bild eines von Žngsten geplagten Mannes - erschrocken vor Hunden, Žrzten, Friedh”fen und dem n„chtlichen Alleinsein. Als zweite pr„gende jdische Frau in seinem Leben trat Margherita Grassini Sarfatti hervor, die ¯Signora di Milano®. Sie verfasste nicht nur 1926 eine wichtige Biographie ber Mussolinis frhen Jahre, sondern etablierte sich auch als einflussreiche Kunsttheoretikerin. Unter ihrer Fhrung formierte sich die ¯Novecento®-Bewegung, die eine neue Richtung in der italienischen Kunst einschlug. Eine besonders tragische Figur in Mussolinis Leben war Clara 'Claretta' Petacci. Als seine Geliebte in sp„teren Jahren litt sie unter ihrer gesellschaftlichen Ausgrenzung und dr„ngte Mussolini wiederholt, seine Frau zu verlassen. Ihre leidenschaftlichen, teils anklagenden Briefe aus den letzten Kriegsmonaten 1945 zeigen eine zerrissene Pers”nlichkeit, die trotz aller Verbitterung bis zum gemeinsamen Tod durch Partisanenhand am Comer See an Mussolinis Seite blieb. Inmitten dieser dramatischen Beziehungen stand Rachele Guidi, Mussolinis Ehefrau, als ruhender Pol. Diese bodenst„ndige Frau behielt auch als ¯First Lady® Italiens ihren klaren Verstand und ihre pragmatische Sicht auf die Dinge. In ihren 1974 ver”ffentlichten Memoiren ¯Mussolini ohne Maske® zeichnete sie ein intimes Portr„t des Diktators als Privatmensch und Familienvater, gepr„gt von Realismus und feinem Humor. Bis zu ihrem Tod lebte sie in dem Haus in Forl, das Mussolini ihr noch vor seiner Zeit als ¯Duce® gekauft hatte. Diese verschiedenen weiblichen Perspektiven auf Mussolini offenbaren die Komplexit„t seiner Pers”nlichkeit: vom ehrgeizigen sozialistischen Redakteur ber den machthungrigen Politiker bis zum privaten Familienmenschen. Sie zeigen einen Mann der Widersprche, dessen Leben von starken Frauen gepr„gt wurde, auch wenn er selbst dies m”glicherweise anders wahrnahm.

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Rodewill, Rengha; Rodewill, Rengha
Jahr: 2025
Verlag: artesinex
E-Medium: content sample opens in new tab
Suche nach dieser Systematik
Suche nach diesem Interessenskreis
ISBN: 9783910471733
Beschreibung: 390 S.
Beteiligte Personen: Suche nach dieser Beteiligten Person Porcelli, Micaela; Pappenheim, Hans E.; Mussolini, Rachele
Mediengruppe: eMedien