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Tagebuch 1920
Jahr:
2026
Verlag:
Berlin, Friedenauer Presse
Mediengruppe:
Belletristik
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Zweigstelle:
Hauptstelle
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Standorte:
R
11
Babel
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Standort 2:
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Status:
Verfügbar
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Frist:
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Von Juli bis September 1920 begleitete der fünfundzwanzigjährige Isaak Babel die legendäre 1. Kavalleriedivision der Roten Armee als Korrespondent an die Südwestfront des Russisch-Polnischen Krieges. Babel begab sich freiwillig auf den Kriegerpfad, nachdem sein Mentor Maxim Gorki ihm geraten hatte, »unter die Leute zu gehen«, um mehr Lebenserfahrung zu sammeln. Selbst ein Anhänger der Revolution, ritt er mit den Kosaken nach Galizien und lieferte für die Zeitung Roter Kavallerist Propagandaberichte über die Kriegserfolge. Gleichzeitig führte er ein Tagebuch, in dem er sein zunehmendes Entsetzen über das wahre Gesicht des Krieges festhielt. In intimen Momentaufnahmen zeigt Babel schmutzige, misshandelte wolhynische Bauern und ausgeplünderte, verfolgte Juden; syphilitische russische Soldaten und entwürdigte Gefangene; wilde, singende Kosaken und geschundene Mädchen; abgestochene Kühe, erschossene Pferde, ausgeräucherte Bienenstöcke. Schonungslos notiert Babel, was für ihn ein doppeltes Grauen gewesen sein muss, war der Ritt in das größte jüdische Siedlungsgebiet des Ostens für ihn doch zugleich eine Heimkehr zu den Vätern - und er kam nicht mit Rettern, sondern mit Zerstörern: »Wie wir die Freiheit bringen - schrecklich. «
Verfasserangabe:
Isaak Babel ; Herausgegeben aus dem Russischen und kommentiert von Peter Urban ; Mit einem Nachwort von Wladimir Kaminer
Jahr:
2026
Verlag:
Berlin, Friedenauer Presse
Aufsätze:
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Systematik:
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R 11
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ISBN:
9783751880251
Beschreibung:
1. Auflage, 285 Seiten, Illustrationen
Mediengruppe:
Belletristik